Michael Ruoff

Aufgewachsen noch ohne Playstation, i-Pad, Gameboy und Co. hatte mich mein Herr Papa eben mit Pinsel und Farben beschäftigt. So kam ich schon früh mit Gestaltung, Farben, Formen und Kreativität in Berührung.
Das Fotografieren habe ich dann Ende der 70er Jahre begonnen.
Erste Erfahrungen sammelte ich mit Vaters Kodak Retinette 1b und Hand-Belichtungsmesser auf Fuji-Diafilm, letzterem bin ich bis zum Digital-Umstieg treu geblieben.
Es folgte meine erste Spiegelreflex-Kamera, die Praktika Super TL 1000,
danach eine PhotoPorst CR7 bis schließlich 1986 mein Traum war wurde: eine NIKON FA. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon 5 Jahren Mitglied bei den Fotofreunden Herbrechtingen und lernte hier neben der Schwarz-Weiß-Fotografie auch die Überblendschau kennen und lieben. Bis heute findet diese Leidenschaft ihre Fortsetzung in meinen (jetzt digitalen) AV-Projekten.
2006 folgte der Umstieg ins digitale Lager und bis heute bin ich NIKON treu geblieben (wo die Liebe hinfällt!).
Seit vielen Jahren bin ich Mitglied im DVF (Deutsch.Verband f. Fotografie) und seit 2012 auch in der FC (Foto-Community) vertreten.

Meine aktuellen Foto-Schwerpunkte sind digitale Überblendschauen, Workshops und Exkursionen sowie die Teilnahme an Wettbewerben.

Thema: "forgotten places"

Seit einigen Jahren sind ja immer wieder Fotografien von sogenannten "lost places" aus der ganzen Welt zu sehen. Aber auch bei uns finden sich lohnende Motive, man muss sie nur suchen. Entgegen dem allgemeinen Trend nenne ich meine Serie "forgotten places", denn verloren ( "lost" ) sind meine Motive noch nicht, wohl aber schon lange vergessen. Dabei hat der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen aus denen sich sehr interessante Farbenspiele und der morbide Charme ergibt.

Und wer weiß, vielleicht wird ja das ein oder andere Haus irgendwann einmal aus seinem Dornröschenschlaf erweckt.